Wer auch westlich von Paris die Welt entdecken will, kann bei dem internationalen Mobilitätsdienstleister Sixt hochwertig ausgestattete Fahrzeuge zu günstigen Preisen mieten. „Besuchen Sie Orte, die selbst der EU-Kommissar nicht kennt: Zum Beispiel die Bretagne“, wirbt Sixt in einem heute im Internet veröffentlichten Werbekurzfilm.

Sixt empfiehlt dafür die Anmietung eines Subaru Forester für 53 € pro Tag bei einer Anmietungsdauer von sieben Tagen. Mit seinem von der Werbeagentur Jung von Matt/Fleet konzipierten Werbekurzfilm nimmt Sixt in gewohnt provokanter Manier einmal mehr Politiker aufs Korn. Der Spot ist die Reaktion auf eine Aussage von EU-Kommissar Günther Oettinger im Vorfeld der am kommenden Sonntag in Baden-Württemberg stattfindenden Volksabstimmung über das Bahnhofsprojekt „Stuttgart 21″. Bei einer Podiumsdiskussion mit Gegnern des Projekts hatte Oettinger gesagt:

„Paris ist ein Kopfbahnhof. Gare de l’Est. Warum? Weil es westlich von Paris keine Menschen mehr gibt, sondern nur Kühe und Atlantik. Stuttgart aber liegt mittendrin.“

Sixt nutzt für seine Werbung häufig tagesaktuelle politische Ereignisse, die im Mittelpunkt des medialen Interesses stehen. So hatte Sixt unter anderem mit Werbeanzeigen zur Dienstwagenaffäre der ehemaligen Bundesministerin Ulla Schmidt oder zu den Pilotenstreiks der Lufthansa Aufmerksamkeit erregt.

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