Der Wiener Opernball findet alljährlich in der traditionsreichen Wiener Staatsoper statt und stellt den gesellschaftlichen Höhepunkt der österreichischen Hauptstadt dar. Von der erlauchten Wiener Gesellschaft wird das Event gerne dazu benutzt, um den Nachwuchs zu präsentieren und ihm die Möglichkeit zu geben, Kontakte zu knüpfen. Der Opernball steht dabei nicht alleine für sich, sondern im Zusammenhang mit vielen anderen Bällen der Faschings-Saison und bildet gleichsam den Höhepunkt der Ballreihe.

Geschichte des Wiener Opernballs

Schon zu Zeiten des Wiener Kongresses in den Jahren 1814/1815 wurden erste Tanzveranstaltungen von der Wiener Hofoper durchgeführt. An der heutigen Stelle, der Wiener Staatsoper, fand der Opernball in Form einer Soirée erstmals 1877 statt. In seiner heutigen Form feierte der Opernball 1935 Premiere. Zu vielen Gelegenheiten widmeten sich die Veranstalter des Opernballs auch karitativen Themen und spendeten die Einnahmen der Veranstaltungen sozialen Initiativen.

Tradition und Modern im Wiener Opernball

Der Wiener Opernball gilt als überaus traditionsbewusste Veranstaltung, die gerne an den Glanz vergangener Epochen erinnert. Es überrascht also nicht, wenn für die Teilnehmer eine strikte Kleiderordnung gilt, die unbedingt einzuhalten ist: Damen tragen ein großes, langes Abendkleid, Männer einen Frack. Auch an zentralen Elementen des Events wird seit langem nichts verändert, so etwa an der Fächerpolonaise oder dem Eröffnungswalzer mit 180 Paaren, bestehend aus internationalen Teilnehmern.

Wiener Staatsoper

Wiener Staatsoper (© photo 5000 – Fotolia.com)

Gerade diese Internationalität und mediale Aufmerksamkeit treibt in den letzten Jahrzehnten Blüten, die sowohl Insidern als auch außen Stehenden teilweise skurril anmuten. So stellt etwa die Teilnahme des Wiener Bauunternehmers Richard „Mörtel“ Lugner im Vorfeld eine der Hauptattraktionen für die internationale Boulevardpresse dar, lädt dieser doch regelmäßig prominente Persönlichkeiten als Begleitung ein, wobei dieser Auftritt von ihm durch eine Gage honoriert wird.

Ähnlich extravagant ist der Export des Wiener Opernballs in andere Länder, so haben Versionen des Originals bereits in New York, Dubai, Zagreb und Kuala Lumpur stattgefunden. Nichtsdestotrotz ist das Interesse am Original ungebrochen: Das Event wird nach wie vor live im österreichischen und deutschen Fernsehen übertragen und fast 5.000 Besuchern bevölkern das Ereignis jedes Jahr. Auswärtige Gäste können sich auf einer Wienreise ebenfalls mit Karten für den Wiener Opernball eindecken. Mit Preisen von mehreren Hundert Euro ist das Vergnügen allerdings nicht ganz billig. Besuchen Sie uns deshalb in einer Sixt Station in Wien und profitieren Sie von günstigen Preisen.

Weiterführende Links

No votes yet.
Please wait...