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Mit einem zusätzlichen Navigationsgerät sicher ans Ziel

Wenn man mit dem Auto ins Ausland fährt, gibt es einiges zu beachten. Für eine Reise in ein anderes EU-Land wird der gültige Führerschein anerkannt, jedoch müssen in einigen Ländern die Zulassungspapiere mitgeführt werden. Ein Fahrzeug darf in den meisten EU-Ländern ab einem Alter von 18 Jahren geführt werden.

Um ein Auto mieten zu können, ist nicht auf EU-Ebene geregelt, sondern länderspezifisch. In der Norm liegt es zwischen 20-23 Jahre.

Die Kraftfahrzeugversicherung ist in der EU Voraussetzung für die Zulassung eines Fahrzeuges, jedoch sollte man vor Reiseantritt seine Versicherungsunterlagen überprüfen für welchen Geltungsbereich die Kfz-Versicherung eintritt. Hier lohnt sich vor Abschluss eines Vertrages ein Kfz-Versicherungsvergleich. Bereits versicherte finden in den Kaskounterlagen Informationen über die Versicherungsleistungen.

Unterschiedliche Verkehrsregeln im Ausland

Die Verkehrsvorschriften variieren von Land zu Land. In Deutschland und Slowenien ist das Mitführen eines Verbandskastens Pflicht, neben einem Warndreieck. Kroatien, Spanien, Portugal, Litauen und die Slowakei schreiben einen Komplettsatz Ersatzglühlampen vor, Griechenland, Rumänien und Bulgarien fordern einen Feuerlöscher im Fahrzeug und in Bosnien gehört ein Abschleppseil zum Pflichtzubehör. Warnwesten gehören zur Standardausrüstung und müssen über das europäische Prüfzeichen EN 471 verfügen.

Verkehrszeichen

Bei den vielen verschiedenen Verkehrszeichen ist besondere Achtung geboten

Die Geschwindigkeitsbegrenzungen differieren ebenfalls von Land zu Land. Neben dem generellen Tempolimit gibt es auf Autobahnen und Schnellstraßen durch Tageszeit oder Witterungsverhältnisse zusätzliche Einschränkungen.

Alkoholdelikte werden in manchen Ländern drastisch geahndet. In Spanien wird ein dreimonatiger Gefängnisaufenthalt anberaumt, wenn man über 60 km/h zu schnell fährt oder mit über 1,2 Promille Alkohol im Blut das Fahrzeug steuert.

Das Telefonieren am Steuer ist ebenfalls unterschiedlich geregelt. In einigen Ländern werden Bußgelder jenseits der 150 Euro verlangt, wenn man die Freisprecheinrichtung nicht nutzt. In Spanien ist die Verwendung eines Head-Sets verboten.

Passiert ein Unfall im Ausland gelten folgende Regeln:

Umfassende Aufnahme des Unfalls am Unfallort, inklusive Name, Anschrift des gegnerischen Fahrzeugs, Kfz-Kennzeichen, Versicherungsscheinnummer, sowie genaue Uhrzeit des Unfalls und den genauen Unfallort.

Wer mit dem Auto ins Ausland fährt, sollte sich bei den Konsulaten der jeweiligen Länder oder Fremdenverkehrsämtern informieren, damit man auch in der Fremde nach Vorschrift fährt.

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